Evaluation der Studienwoche "Welt in Basel 2001" im Rahmen von M@L

Kurzbeschreibung

Die Studienwoche "Welt in Basel 2001" stellt ein ausserschulisches, themenspezifisches Lernangebot für Jugendliche des 9. bis 12. Schuljahres bereit. Die Studienwoche ist generell dem Thema "Nachhaltige Entwicklung" unter dem Stichwort "Wildnis" gewidmet und ist als inhaltliche und methodische Ergänzung zum schulischen Unterricht zu verstehen. Für den Anlass melden sich ganze Schulklassen an, gearbeitet wird aber in klassenüber-greifenden Gruppen mit maximal 25 Jugendlichen zu rund 30 verschiedenen Themen. In den Arbeitsgruppen oder Werkstätten wird interdisziplinär und mehrperspektivisch gearbeitet, wobei Lehrpersonen, Berufsleute und Studierende als Leiterin beziehungsweise Leiter eingesetzt werden.

Anhand der Studienwoche "Welt in Basel 2001" sollen Erkenntnisse über den Zusammenhang von schulischem und nicht-schulischem Lernen generiert und das allgemeine Interesse an ausserschulischen Lernmöglichkeiten erfasst werden. Diese Wissen soll dann in das Projekt M@L (Marktplatz ausserschulisches Lernen) einfliessen, das helfen soll ausserschulische Lernangebote zu koordinieren und die dabei gemachten Erfahrungen besser in den Schulalltag zu integrieren. M@L ist ein trnasdisziplinäres Forschungsprojekt der stiftung "mensch, Gesellschaft, Umwelt" (MGU, Basel). Als Mitträgerschaft fungieren: Verein "Welt in Basel", Christoph Merian Stiftung, Ethnologisches und Philosophisches Seminar der Universität Basel, Weiterbildungsstelle der Universität Basel. M@L geht von zwei sich ergänzenden Problemstellungen aus, an der sich auch die Evaluation abarbeiten wird: 1. Unter welchen Bedingungen kann der Einbezug ausserschulischen Lernens dazu beitragen, Jugendliche für die Bedingungen nachhaltiger Entwicklung zu sensibilisieren. 2. Inwiefern unterstützen ausserschulische Lernerfahrungen die Nachhaltigkeit des Schulwissens und wie beziehungsweise unter welchen Bedingungen lässt es sich in die Schule integrieren?

In der Evaluation wird mit quantitativen und qualitativen Methoden gearbeitet.

Dauer: 2001-2002

Projektbearbeitung: Heinz Rhyn, Esther Hürlimann, Nicole Kälin, Jutta Durst

Auftraggeber: Projektleiter M@L (Markplatz ausserschulischen Lernens)