Evaluation des Projektes «Erweiterte Lernformen im Bereich Sicherheitspolitik» (ERLES)

Kurzbeschreibung

Mit dem Projekt «Erweiterten Lernformen im Bereich Sicherheitspolitik» (ERLES) werden Möglichkeiten von internetbasierten Lehr-Lernformen im Rahmen einer Vorlesung an der ETH Zürich erprobt. Auf didaktisch vielfältige Art und Weise und mit Abwechslung zwischen Vorlesung, Einzel- und Gruppenarbeiten wird die klassische Lehre insbesondere durch fachspezifische Recherchen im Internet, durch die Nutzung von spezialisierten Webportalen sowie durch den Aufbau einer Datenbank ergänzt. .

Mit dem Projekt ERLES reagiert die Forschungsstelle für Sicherheitspolitik und Konfliktforschung (FSK) auf verschiedene Probleme der Lehre, die sich beispielsweise durch die Änderung der Studienreglemente oder die Einführung neuer Studienabschlüsse (BA-/MA-Credit-System), aber auch durch die bisher noch wenig genutzte webbasierte Lernumgebug (Courseware WebCT) oder das Internetportal «International Relations and Security Network (ISN)» ergeben haben. Mit ERLES soll zudem die Lehre bei gleichzeitigem Anstieg der Studierenden qualitativ verbessert werden.

Die Evaluation überprüft neben allgemeinen Erfahrungen mit den neuen erweiterten Lernformen, die didaktische Umsetzung, die Verbindung von Präsenzveranstaltung und Internet und die Auswirkungen auf die Aktivitäten der Studierenden.

Gegenstand der Evaluation ist die Veranstaltung «Sicherheitspolitik II» von Prof. Andreas Wenger im Sommersemester 2002 an der ETH Zürich. Diese Veranstaltung ist obligatorischer Bestandteil der Ausbildung für angehende militärische Führungskräfte, ist aber auch offen für Studierende der ETH und der Universität Zürich.

Das Ziel der Evaluation wird durch eine quantitative Befragung aller Studierender, einer qualitativen Befragung einer Auswahl der Studierenden sowie einer qualitativen Befragung der an der Lehrveranstaltung beteiligten Personen (Dozent und Assistenten) angestrebt.

Dauer: Januar 2002 bis Oktober 2002Januar 2002 bis Oktober 2002

Projektbearbeitung: Urs Moser, Florian Keller

Auftraggeber: Forschungsstelle für Sicherheitspolitik und Konfliktforschung an der ETH Zürich